Berührungen des Himmels,Teil 1 – das Jahr 2010 – 2015

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Einmal in der Nacht, es war gegen Mitternacht, wurde mein Mann von einem starken Licht geweckt. Als er die Augen öffnete, stand wieder die Jungfrau Maria neben dem Bett. Sie trug ein weisses Kleid, einen blauen Umhang und aus ihren beiden Händen strahlte ein starkes Licht, das direkt auf ihn fiel. Valentín begann sie um Gnaden für unsere ganze Familie zu bitten, für jedes Familienmitglied einzeln, denn nichts anderes kam ihm damals in den Sinn. Er war sehr aufgeregt, und während er sein Anliegen vorbrachte, wurde das Licht langsam schwächer, bis es schliesslich zusammen mit der himmlischen Mutter verschwand.
Unser Leben verging langsam, als mein Mann auf einmal feststellte, dass er Probleme mit den Augen hatte. Zuerst dachte er, es sei eine Entzündung, aber die Diagnose lautete schlimmer. Es war die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Er begann zu beten und Gott darum zu bitten, ihn zu heilen, denn bei dieser Diagnose folgt ein trauriges Ende, nämlich Blindheit. Eines Abends, als er um seine Heilung betete, hörte er eine sanfte Männerstimme: Du brauchst kein Augenlicht, denn du wirst mit dem Herzen sehen.“  Da verstand er, dass es Gottes Wille war, und hörte auf, um seine Heilung zu bitten. Er kam Jesus noch näher und fand sich mit seinem Augenleiden ab. Wir gingen weiterhin zum Tabernakel und zur eucharistischen Anbetung, als eines Tages während der Anbetung Jesus erschien und sprach: Willst du mein Herz? Ich gebe es dir.“ Er hielt sein Herz in den Händen, streckte diese aus und sandte es ihm. Das göttliche Herz flog durch die Luft und traf die Brust meines Mannes. Er fühlte eine grosse Glut und war überglücklich. Er gestand mir, dass er immer dann, wenn wir vor dem Tabernakel gewesen waren, Jesus gebeten hatte, ihm ein Stückchen seines Herzens zu geben. Und Jesus hatte es getan. Jesus hatte ihn erhört. Für meinen Mann war das eine so tiefe Erfahrung gewesen, dass er noch lange darüber erzählte und über alle Massen glücklich war.

In der Zwischenzeit sind auch mir seltsame Dinge widerfahren. In der Nacht träumte ich von der heiligen Therese von Lisieux. Als etwa Achtjährige lächelte sie mich an. Ein anderes Mal besuchte mich Jesus im Traum. Er trug eine weisse Tunika, setzte sich neben mich und schaute in die Ferne. Als ich aufwachte, war ich sehr erfreut. Einmal besuchte mich ein grosser Heiliger im Traum. Er war alt und trug festliche Kleidung. Ich hatte den Eindruck, dass es ein Bischof war. Ich befand mich mit meinem Mann in einer Kapelle, an deren Wänden fünf Tabernakel hingen. Einer war golden, ein weiterer silbern, jeder von ihnen wirkte auf seine Weise schön. Der Heilige sagte: „Komm näher zu mir, ich werde dir etwas sagen.“ Und er begann mir zuzureden: „Ich bin schon sehr alt und kann mich nicht mehr um so viele Tabernakel kümmern.“ Er war wirklich sehr alt. Er hatte längere, gewellte weisse Haare, einen langen weissen Bart und ein liebenswürdiges Gesicht eines Greises. Er lächelte mich immer noch an und fuhr fort: „Ab jetzt wirst du dich um einen von ihnen kümmern.“ Darauf antwortete ich ihm: „Ich? Ich bin nicht würdig.“ Aber er hielt mich sofort mit einem Lächeln auf: „Du bist würdig, du bist würdig. Komm, ich zeige dir etwas.“ Er stellte mich vor den vierten wunderschönen, aus Holz geschnitzten, mit Gold verzierten Tabernakel und fuhr fort: „Ab jetzt wirst du dich um diesen hier kümmern.“ Damals verstand ich das in dem Sinne, dass ich Jesus noch öfter überall dort besuchen solle, wo sich mir eine Gelegenheit dazu biete. Und in dem Sinne führten es mein Mann und ich auch aus. Immer wenn wir an einen Ort kamen, wo sich auch eine Kirche befand, gingen wir hinein und begrüssten ihn. Manchmal hatten wir auch das Glück, dass gerade das Allerheiligste ausgesetzt war. Wir pflegen es immer zu tun. Wir beten, verneigen uns und preisen den Herrn. Später erfuhr mein Mann, dass es der heilige Athanasius, ein grosser Verehrer und Verteidiger des eucharistischen Jesus, gewesen war, der mich besucht hatte.
Die Zeit verging, als plötzlich, es war am Weissen Samstag am Grab des Heilands, wo auch das Altarsakrament ausgesetzt war, Jesus meinem Mann erschien und ihm sagte: Valentín, ich habe dich für dieses göttliche Werk ausgewählt. Du wirst die Gemeinschaft der Freunde der Eucharistie gründen und sie auf der ganzen Welt verbreiten. Ich habe mich erhoben, denn die Kirche ist am Absterben. Es herrscht eine grosse Krise in der Kirche, die grösste seit ihrer Gründung, denn ihre Grundfestenselbst stürzen ein. Die Krise der Kirche ist eine Krise der Eucharistie. Die Gläubigen sehen mich nicht in der Eucharistie. Von jetzt an werde ich immer mit dir sprechen, aber es wird jeweils nur bei der Anbetung vor dem Altarsakrament oder vor dem Tabernakel der Fall sein. Dort werde ich dir sagen, was du tun und wohin und zu wem du gehen sollst. Das ist meine Gemeinschaft, mein Werk, du bist nur mein Bote.

Mein Mann sieht auch die Jungfrau Maria, und zwar dann, wenn der Fatima-Samstag oder wenn ein anderer grosser Feiertag begangen wird. Herr Jesus sagte meinem Mann, er sehe die Jungfrau Maria, weil er für dieses Werk vorherbestimmt worden sei. Einmal sagte er ihm auch andere Dinge: Du bist mein letzter Kreuzritter. Du wirst meine Fahne bis nach Golgota tragen. Mein Mann: „Jesus, dort wurde bereits ein Gotteshaus errichtet.“ Daraufhin sagte Jesus: Ja, aberdort ist nicht meine Siegesfahne aufgestellt. Mein Mann dankte Jesus für alles und fragte ihn, womit er sich diese Gnaden verdient habe. Die Antwort darauf war deutlich: Mit nichts, du hast sie dir nicht verdient. Ich habe dich ausgewählt, Ich habe sie dir gegeben.“
Ein anderes Mal sprach Jesus diese Worte: Jeder Mensch befindet sich an einem Scheideweg, wo er sich entscheiden muss, welchen Weg er nimmt. Entweder geht er nach rechts und wählt die Eucharistie oder nach links und wählt Satans Apfel. Dazwischen gibt es keine Möglichkeit. Bedenkt dies: Wenn ihr nicht die Eucharistie annehmt, dann nehmt ihr Satans Apfel an. Entweder werdet ihr mir oder Satan nachfolgen. Valentín, du und deine Frau, ihr sollt ein ehrwürdiges Buch erstellen, in das sich jeder, der meiner Gemeinschaft beitreten will, einschreibt, und zwar in der Weise, dass er seinen vollständigen Namen, sein Geburtsjahr einträgt und eigenhändig seine Unterschrift setzt, denn es handelt sich um einen Vertrag zwischen mir und dem Menschen. Der Eintritt und die Einschreibung in die Gemeinschaft soll jedem, ungeachtet der Rassenzugehörigkeit, des Geschlechts oder Glaubensbekenntnisses, ermöglicht werden. Jedem, der sich dazu entscheidet, mir nachzufolgen.Andersgläubige müssen nach dem Eintritt in die Gemeinschaft zum katholischen Glauben konvertieren und die erforderlichen Sakramente empfangen. Eltern können auch Kleinkinder einschreiben, die allerdings nach der Erstkommunion oder nach Erreichen des zehnten Lebensjahres ihre Zustimmungmit eigenhändiger Unterschrift bestätigen müssen. Jeder, der sich in das Buch einschreiben möchte, soll dies tun können, um welche Seele es sich auch immer handelt.

Bei der nächsten Erscheinung sprach Jesus diese Worte: „In dem Buch soll mein Bild sein, so wie du mich siehst, und vor allem meine Botschaften. Jeder, der sich in meine Gemeinschaft einschreibt, schreibt sich in mein Herz ein und ich schreibe mich in das seine ein. Er wird mein Freund, und ich werde meinen Freund niemals vor meinem Vater verleugnen. Wer mich zum Freund hat, hat alles. Dieses Buch ist mein Herz. Schützt es und tragt es überallhin. Jeder, der sich in dieses Buch einschreibt, erhält ein Stückchen meines Herzens.

Einmal richtete sich mein Mann an Jesus mit der Frage: „Jesus, ich bin dein Kreuzritter, aber welche Rolle hat meine Frau in diesem Werk?“ Jesus erklärte es so: Sie ist dein Krücklein. Sie wird vom Heiligen Geist geführt. Sie wird dich überallhin begleiten und sich um die weltlichen Angelegenheiten kümmern. Du musst dieser Welt vollständig entsagen, sie nur teilweise. Ihr müsst die Demütigsten unter den Demütigen werden. Ihr werdet von den Medien gekreuzigt, aber ihr dürft euch nicht wehren. Ihr dürft nur sagen:‘Wer von euch ohne Sünde ist, der werfeeinen Stein auf uns.’“