Berührungen des Himmels,Teil 1 – das Jahr 2010 – 2015

Seite 3 von 7
Invalid input!

Da ich mehr darüber wissen wollte, welche Rolle mir zufällt, richtete mir Jesus durch meinen Mann aus: Krücklein, Krücklein. Weisst du nicht, was ein Krücklein tun soll? Wenn nicht, dann werde ich es dir erklären. Für dieses Werk habe ich deinen Mann ausgewählt. Ich wähle für meine Werke immer die Kleinen aus, damit offenbar wird, dass es Gottes Werk ist. Dein Mann ist winzig klein. Klein, alt, blind. Er ist mein letzter Kreuzritter. Der Weg, den er gehen wird, ist kein Weg des Ruhms, sondern ein Weg des Kreuzes. Er wird meine Fahne mit dem Kreuz nach Golgota tragen. Es wird sein Kreuzweg sein. Er wird fallen, so wie ich gefallen bin. Aber ich werde ihm helfen aufzustehen. Sie werden ihn bespucken, verleumden, beschuldigen, sie werden falsch gegen ihn aussagen, aber ich werde ihm beistehen. Sein Kreuzweg wird dem meinen ähnlich sein. Wenn du wissen willst, was einKrücklein tun soll, dann schau auf meine Mama. Mein Krücklein war meine Mama. Tu immer das, was sie getan hat. Sie stand immer bei mir, demütig und unauffällig. In den Evangelien steht wenig darüber, was sie gesagt hat. Sie kümmerte sich um meine weltlichen Angelegenheiten und folgte mir bis nach Golgota, auch als ich von Feinden umgeben war. Alle meine Nachfolger aus ruhmreichen Tagen rannten davon, und mir blieben nur sie und Johannes. Auch dein Mann wird seinen Johannes haben. Deine Tochter Majka soll sich ein Beispiel an Veronika nehmen, die mirden Feinden zum Trotz ein Tuch reichte und mein blutiges Gesicht abwischte. Auch sie sollte das bespuckte Gesicht ihres Vaters abwischen. Gib Acht, dass du unter dem Einfluss der Umgebung keine Nägel in seine Wunden hinzufügst. Pass auf ihn auf, denn er hat mein Herz, freundlich und barmherzig. Die Umgebung und die Bösen missbrauchen gerne solche Menschen. Er wird meine Fahne auf Golgota hissen. Die Nägel liegen schon bereit.

Mit Valentín haben wir oft Probleme, bei denen wir keinen Rat wissen. Einmal sagte uns Herr Jesus: „Wenn ihr mit einem Problem zu eurem besten Freund geht und ihn um Rat bittet, was wird er euch antworten? Gibt er euch etwa zu verstehen, das sei unter seiner Würde, oder wird er euch liebevoll beraten? Darum, Valentín, Krücklein, immer wenn ihr irgendwelche Sorgen habt, kommt zu mir. Ich werde euch gerne mein Gehör schenken. Schliesslich bin ich euer bester Freund.“ Seitdem besprechen wir auch unsere privaten Probleme und ganz Alltägliches mit Jesus.

19. 7. 2015

Wir nahmen an der Wallfahrt nach Gaboltov teil. Als wir in der Kapelle vor dem Allerheiligsten beteten, forderte Jesus meinen Mann dreimal auf: Valentín, folge mir! Mein Mann antwortete dreimal: „Ja, Herr.“ Dann fuhr Jesus fort: Valentín, es bleibt keine Zeit mehr. Ziehe schnell um und beginne mein Werk. Krücklein soll alles aufzeichnen. Sie soll alles festhalten. 

Als wir von der Wallfahrt nach Hause zurückfuhren, hielten wir in der Kirche in Furča an, wo während des ganzen Tages die Anbetung stattfand. Wir waren sehr überrascht, wie wenige Menschen bei Jesus verweilten. Da sagte Jesus: Nicht jeder, der sagt, er liebe mich, liebt mich. Nicht Worte, sondern Taten sind wichtig. Wenn ein Junge sein Mädchen liebt und weiss, dass sie auf ihn wartet, wird er dann nicht zu ihr kommen? Darauf meinte mein Mann zu Jesus: „Aber viele Menschen gehen auf Wallfahrten zu deiner Mutter.“ Jesus sagte: Ja, das freut mich, aber sie haben überhaupt nicht verstanden, worin ihre Aufgabe besteht. Ihr einziges Ziel ist es, sie zu mir zu führen. Und schau dir das Ergebnis an. Vergeblich sind ihre Opfer.“

24. 8. 2015

Wir zogen nach Furča in eine Wohnung um, die Herr Jesus selbst für uns ausgesucht hatte. Sie liegt in der Nähe der Kirche mit Blick auf das Kreuz und die ganze Stadt. Und wie es Herr Jesus gewünscht hatte, konnten wir mit der Gründung der Gemeinschaft der Freunde der Eucharistie beginnen. Jesus sprach: Aus der ganzen Welt habe ich Furča und dieses Gotteshaus ausgewählt, weil ich hier noch lebendigen Glauben gefunden habe. Es ist erforderlich, dass die Gemeinschaft bereits im September gegründet wird. Besucht daher den Herrn Pfarrer, und du, Valentín, sollst ihn darum bitten, dir die Möglichkeit zu geben, am Sonntag nach jeder heiligen Messe vor den Gläubigen aufzutreten, um sie mit meinemWerk vertraut zu machen. Damit jeder, der es möchte, sich in meine Gemeinschaft einschreibt, denn jeder, der sich in dieses Buch einschreibt, schreibt sich in mein Herz ein und ich schreibe mich in das seine ein. Sag weiter: Wer mich zum Freund hat, hat alles. Wer mich nicht in der Eucharistie sieht, sieht mich auch im Leben nicht. Ich werde meinen Freund niemals vor meinem Vater verleugnen. Ohne Barmherzigkeit wird niemand meine Barmherzigkeit erlangen.

6. 9. 2015

Nach der Abendmesse besuchten wir unseren Herrn Pfarrer. Mein Mann erzählte ihm alles über die Erscheinungen des Eucharistischen Jesus und dass er eine Gemeinschaft gründen und sie weltweit verbreiten solle.

9. 9.2015

Während der Anbetung sagte Herr Jesus meinem Mann, wir sollten den Herrn Pfarrer zu uns einladen, um die Wohnung zu segnen, und bei dieser Gelegenheit solle er ihm alles wieder detailliert erklären. Wir sollten ihn mit großer Liebe bewirten und uns durch nichts beunruhigen lassen. Der Herr Pfarrer nahm die Einladung an, und so vereinbarten wir, dass er am Sonntag, den 13. September, kommen würde.

12.9. 2015

Wir haben, so wie es sich der Herr Jesus gewünscht hat, die Gemeinschaft der Freunde der Eucharistie am Fest der Jungfrau Maria gegründet. In unseren Herzen empfanden wir eine unaussprechliche Freude. Wir freuten uns sehr, vor allem darüber, dass wir den Willen Gottes erfüllten und unser Herr bei uns war.