Das Jahr 2020

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7.7.2020

Frau M… schrieb uns, dass ihr Pfarrer sich mit uns treffen möchte. Natürlich haben wir zugestimmt. Das Treffen wird am 19.7. im Pfarrhaus stattfinden.

12.7.2020

Während ich betete, begann ein wunderschönes Licht durch das Auge Gottes zu strömen. Es überschwemmte mich ganz, und ich spürte eine große Liebe. Jesus sprach zu mir: „Barlička, durch das Auge Gottes hat dich Licht durchflutet, und du hast große Liebe gespürt. Das wollte Ich dir zeigen: Auch wenn die Menschen dich nicht mögen, Gott liebt euch und wird euch nie verlassen. Meine Liebe reicht euch.“

16.7.2020

In einem Traum hatte ich folgende Vision: Wir zogen in eine andere Stadt, und unsere Töchter mit ihren Familien kamen mit uns. Das Erste, woran wir dachten, war herauszufinden, wo es eine Kirche gibt, damit wir wissen, wohin wir zur Heiligen Messe gehen können. Wir fanden eine im Stadtzentrum, die uns sehr gefiel. Unser Haus lag nahe am Wald, und da ich die Natur so sehr liebe, ging ich spazieren. Ich war sehr überrascht, als ich einen Pfad fand, der mich zu einer anderen Kirche nicht weit von unserem Haus führte. Ich ging darauf zu, aber sie war verschlossen. Ich sagte mir, egal, am Sonntag wird sie sicher offen sein. Valentin und den Kindern verkündete ich freudig, dass ich eine Kirche gefunden habe, die näher ist als die im Stadtzentrum, aber unsere Freude währte nicht lange. Sie war die ganze Zeit geschlossen, und die einzige Kirche, die für die Gläubigen geöffnet war, befand sich im Stadtzentrum.  Jesus sprach: „Eines Tages wird eine solche Zeit in der Slowakei kommen. Die Kirchen werden geschlossen und verlassen sein, und die Menschen werden reisen müssen, zu den Gottesdiensten, die noch funktionieren.“

17.7.2020

Mir wurde ein Feldweg gezeigt. Ein starker Wind wehte und fegte nach und nach Staub und allerlei Schmutzablagerungen weg. Jesus sagte: „Dieser Feldweg ist die heutige Welt, die den falschen Weg eingeschlagen hat, und deshalb muss Ich sie von den Schmutzablagerungen reinigen.“

19.7.2020

In einem Traum fand ich mich in einem Gebäude. Ich stellte fest, dass es eine Kirche war und dass dort einige Anbauten vorgenommen wurden. Ich wollte hineingehen, aber die Arbeiter ließen mich nicht. Sie sagten mir, es sei wegen der Bauarbeiten gefährlich und es sei keine Kirche mehr, aber ich schaffte es, hineinzuschlüpfen und mich umzusehen. Ich war entsetzt, als ich entdeckte, dass dort Pizzerien und Cafés eingerichtet wurden, verschiedene Boutiquen, sogar Büros, die bereits in Betrieb waren. Ich rief Valentín, meinen Schwiegersohn und meine Töchter und zeigte ihnen alles. Wir sahen, dass es auch Aufzüge gab, einige Innenhöfe und sogar Parks. Jesus bemerkte traurig: „Auch das wird in die Slowakei kommen.“ 
Heute waren wir bei dem Treffen mit dem Herr Pfarrer, der uns in sein Pfarrhaus eingeladen hatte. Valentín erzählte ihm alles über uns, über die Gemeinschaft, dann diskutierten sie über die Spendung der Eucharistie und trennten sich in gutem Einvernehmen.

22.7.2020

Ich hatte folgende Vision: Ich sah die Füße einer Frau in roten Schuhen, die auf einem Gehweg entlangging, wo ein Auto gehalten hatte. Dann wurde mir ein Mädchen gezeigt, wie es aus dem Krankenhaus rannte und irgendwohin lief. Ich sah, wie sie zu einer großen Brücke rannte und sich immer wieder umsah, ob ihr jemand folgte. Als sie ankam, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus und sprang in den tiefen Fluss. Ich wartete darauf, sie schwimmen zu sehen, aber sie tauchte nie wieder auf. Ich verstand, dass sie Selbstmord begangen hatte. Schließlich blitzte die Zahl 400 vor mir auf. 
Der Herr sprach zu mir: „Barlička, dir wurden die Beine einer Prostituierten gezeigt. Bete gern, dass diese Frauen sich wie Maria Magdalena bekehren. Du hast auch ein reales Ereignis gesehen, den Selbstmord eines jungen Mädchens. Bete auch für die jungen Menschen, dass sie ihre ausweglosen Situationen und Probleme nicht mit Selbstmord lösen, sondern sich Gott zuwenden. Die Zahl 400, die du gesehen hast, steht für die Gnaden, die du und Valentín erhalten habt. Welche Gnaden, das wirst du sehen.“

23.7.2020

Heute erzählte mir meine Tochter Majka ihren Traum: „Ich war in einer Kirche, wo eine Reliquie des Kusses der Jungfrau Maria ausgestellt war. Es waren nur wenige Menschen da, aber ich freute mich, weil es genau die Reliquie war, die wir zu Hause haben. Als ich sie anschaute, sah ich plötzlich das Gesicht der weinenden Gottesmutter darüber. Dann sah ich alte, steinerne Straßen mit Unterführungen, durch die eine Menschenmenge zog. In ihren Armen trugen sie den gemarterten Jesus, der furchtbar litt und entsetzt war über das, was noch kommen würde. Die Menschen taten, als wäre nichts passiert. Sie trugen Ihn alle durch die Menge in die Höhe, wie eine Reliquie, berührten Ihn und verursachten Seinem Leib unerträgliche Schmerzen.“ Jesus sprach zu ihr: „Was du gesehen hast, Majka, ist der Zustand, der in der Slowakei eingetreten ist. Sie empfangen Mich in die Hand, und Ich bin entsetzt über das, was noch kommen wird und was daraus resultieren wird.“

25.7.2020

Ich hatte folgende Vision: Ich stand vor einem Schrank. Ich zog ihn beiseite  und sah, dass er voller Staub, herabgefallenem Putz und undefinierbaren Stückchen und Stöcken war. Ich fragte mich, ob er gesaugt werden müsste. Während ich darüber nachdachte, erschien vor mir ein kleiner Baum, bedeckt mit bunten Rosen. 
Der Herr Jesus sprach: „Valentín, Barlička, diese Schmutzhaufen sind all die unangenehmen Dinge und all das Schlechte, das die Menschen über euch sagen und noch sagen werden. Nehmt es mit Liebe an, wehrt euch nicht und reinigt euch nicht, denn wenn ihr es tut, werden sie euch sowieso nicht glauben. Wenn ihr daran festhaltet wie an der Rose des Baumes, werdet ihr schöne Früchte tragen.“

27.7.2020

Während ich betete, fand ich mich plötzlich in einem Garten voller Rosen. Diese Rosen waren wunderschön und, was ihre Farben und Höhe betraf, so wunderbar angeordnet, dass es unmöglich zu beschreiben ist. Dann betrat ich einen quadratischen Garten von etwa 25 mal 25 Metern. Die Seiten dieses Quadrats bestanden aus Azaleen und Rhododendren in Farbtönen, von denen wir Menschen nie träumen. An jeder Seite standen hohe Bäume, deren Kronen sich über diesem Garten vereinten und eine Art Kuppel bildeten, die einen angenehmen Schatten spendete. In der Mitte wuchs dichtes Gras, etwa zehn Zentimeter hoch, in einer wunderschönen Farbe, und überall verbreitete sich ein Duft. Auf der rechten Seite des Gartens stand eine weiße Holzbank, die mir wie ein schönes Möbelstück erschien. Ich setzte mich darauf, legte mich dann hin und genoss die Pracht, und meine Seele war überglücklich. Frieden und Liebe herrschten überall. Während ich die Schönheit genoss, sah ich, dass neben der Bank eine offene Truhe stand, deren Deckel daneben lag, mit einer wunderschönen weißen Blume darauf. Schließlich erschien vor mir das Auge Gottes und zog mich hinein. 
Der Herr Jesus sprach: „Barlička, dir wurden die Gärten des Himmels gezeigt, damit du siehst, wie sie wirklich aussehen. Schließlich wurdest du in das Auge Gottes gezogen. Auf diese Weise wollte Ich dir sagen, dass du nicht um diese Welt trauern sollst, sondern dich auf das Himmelreich freuen sollst. Die Holzkiste, die du im Garten gesehen hast, ist die, von der Viktorka sagte, dass jeder eine kleine Truhe hat, um mit seinem Leben auf Erden Schätze zu sammeln.“

2.8.2020

Während ich betete, erschien vor meinen Augen das lebendige Auge Jesu. Es war wunderschön blau, wie ein Saphir, und es schaute mich liebevoll an. Der Herr Jesus sprach: „Barlička, Ich wollte dich glücklich machen. Mach dir keine Sorgen über das, was um dich herum passiert. Schaue alles mit Liebe an. So wie Ich dich mit Liebe anschaue, so schaue auch die Menschen an und sei nicht traurig.“In der Anbetung sehe ich immer das lebendige Herz Jesu.

4.8.2020

Mir wurde eine alte Hand gezeigt, die etwas abschabte. Jesus mahnte: „ Die alten Menschen sollten für all das Böse büßen, das sie zu Lebzeiten getan haben und für das sie sich schämen. Sie sollten es tun, solange sie noch leben.“

6.8.2020

Heute erzählte mir Anička ihren Traum: „Mama, in meinem Traum wurde mir eine Mutter gezeigt, die eine behinderte Tochter hatte. Sie wollte, dass sie in einen Bus steigt, aber das Mädchen begann zu schreien, machte allerlei Geräusche und schwang die Arme. Dann sah ich, dass sie bereits saßen und wie diese Frau  wegen einiger Fotos litt. Sie wollte nicht, dass ein Foto ihrer Tochter auf der Titelseite einer Zeitschrift erscheint und die Menschen sie bemitleiden. Sie war liebevoll zu ihrer Tochter und sprach mit ihr.“ Jesus sprach: „Anička sah eine Frau, die ihr behindertes Kind mit Liebe als Geschenk Gottes annahm und sich nicht um Öffentlichkeit oder weltlichen Ruhm kümmerte, sondern alles mit Liebe und Demut annimmt. Es gibt auch solche Mütter. Sie sind ein Vorbild für andere.“

7.8.2020

Ich hörte die Stimme eines Engels:„One, two, white,“ und sah die Aufschrift „1. April.“  Jesus sagte: „Eins, zwei, und schon ist der 1. April da, und alles wird weiß sein.“

8.8.2020

Ich wollte wissen, wie Seelen von Lebenden zu mir kommen können, um um Gebete zu bitten, wenn sie mich nicht kennen. Der Herr Jesus erklärte: „Barlička, die Schutzengel sorgen dafür, dass Seelen gerettet werden, deshalb suchen sie begnadete Seelen, von denen sie wissen, dass ihre Gebete große Kraft haben und ihnen helfen können. Barlička, sie sind es, die diesen Seelen zu dir führen.“

12.8.2020

Ich dachte darüber nach, wie sich Seelen im Himmel, die im Stängel- und Nektarland leben, fühlen, wenn sie immer wieder zu mir kommen, um um Hilfe zu bitten. Jesus sprach zu mir: „Barlička, die Seelen freuen sich, im Stängel- oder Nektarland zu sein, denn obwohl diese Länder so sind, wie sie sind, sind sie glücklich, nach dem Fegefeuer dort zu sein, und sie freuen sich, dass sie in ihrem eigenen Land in eine angenehmere Umgebung vorankommen können, deshalb kommen sie, um um Gebete und Hilfe zu bitten.“

13.8.2020

Zufällig sah ich im Internet eine Information, wie sich in der Slowakei FKK-Strände ausbreiten, an denen auch viele alte Menschen zu sehen sind. Der Herr Jesus sprach: „Anstatt sich auf das Treffen mit Mir vorzubereiten, besuchen alte Menschen diese Brutstätten der Sünde, wo sie schamlos ihre verwelkenden Körper entblößen.“

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