Himmelreich gehen können, aber die Seelen aus der BLATT-, STÄNGEL– und NEKTARLANDSCHAFT nicht. Sie sagte mir, dass alles nach Verdiensten ist. Sie erzählte mir auch, dass dort, wo eine Landschaft endet, die nächste beginnt. Oma, die Blumenlandschaft strahlt mit großem Licht, es ist dort wohlig warm, und alles glitzert. Das Meer gibt es nur in dieser Landschaft, ebenso die Kutschen und Wagen, und alles ist bunt. Es ist eine sehr, sehr schöne Landschaft. Unendlich viele Blumen wachsen dort.“
Die BLATTLANDSCHAFT ist viel, viel weiter entfernt. Sie teilt sich auch wie die BLUMENLANDSCHAFT in weitere kleine Landschaften auf, und zwar nach den Arten der Blätter. Dort gibt es schon weniger Licht, und es weht Wind. Es leben dort Affen und Dinosaurier und noch ein paar andere Tiere. Die Seelen haben dort Häuser aus Blättern, und auch ihre Kleidung und Schuhe sind aus Blättern. Es ist dort nicht mehr so warm. In dieser Landschaft wachsen nur wenige Arten von Blumen.
Die STÄNGELLANDSCHAFT ist noch weiter weg. Es weht dort ein noch stärkerer Wind, und es gibt fast kein Licht. Die Seelen haben dort einfache Häuser aus Stängeln, und auch ihre Kleidung besteht aus Stängeln. Es leben dort Nilpferde, und manchmal kommen auch Affen aus der Blattlandschaft herüber. In dieser Landschaft glitzert nichts, und es wachsen zehn Arten von Blumen.
Die NEKTARLANDSCHAFT ist am weitesten entfernt. Die Jungfrau Maria sagte mir, dass sie sehr, sehr weit weg ist, dass dort der stärkste Wind weht und kein Licht ist. Nichts glitzert dort, und die Seelen haben nur ganz einfache Häuser und Kleidung aus trockenen Bienenwaben. In dieser Landschaft leben Pinguine und Eisbären, und es gibt nur fünf Arten von Blümchen.
„Oma, und weißt du, was mir die Jungfrau Maria noch erzählt hat? Sie sagte mir, dass es im Himmelreich insgesamt zweiundzwanzig Landschaften gibt und dass es am Ende der Welt fünfzig sein werden. Dass sich die BLUMEN– und BLATTLANDSCHAFT noch weiter in weitere kleine Landschaften ausdehnen werden. Die STÄNGEL– und NEKTARLANDSCHAFT werden sich in Breite und Länge ausdehnen. Diese teilen sich nicht in weitere Landschaften auf. Oma, die letzten beiden Landschaften sind traurig, aber die Seelen dort sind glücklich, weil sie erlöst sind und wissen, dass sie es verdient haben. Sie haben keine Schmerzen mehr, sind nicht hungrig, nicht durstig, es sind Landschaften des Friedens und der Liebe. Alle haben sich dort lieb und freuen sich. Und weißt du was, Oma, alle Familien, die im Himmelreich sind, treffen sich auch, und zwar immer, wenn Jesus oder die Jungfrau Maria ein Fest haben. Die Seelen aus der BLATT-, STÄNGEL– und NEKTARLANDSCHAFT können nicht durch das ganze Himmelreich gehen, aber wenn ein Fest ist, bringen die Engel sie auf Wagen und Kutschen aus dem ganzen Himmel in die Blumenlandschaft zu den Palmen, die an den Meeren stehen. Unter den Palmen gibt es große Feste, und es herrscht große Freude.“ Ich fragte sie: „Viktorka, und warum finden diese Familientreffen nur unter den Palmen statt?“ Sie schaute mich traurig an und sagte: „Weil, Oma, die Seelen aus der BLAT T-, STÄNGEL– und NEKTARLANDSCHAFT das Blumenreich nicht sehen dürfen, nur die Meere. Die BLUMENLANDSCHAFT werden sie nie sehen.“ Plötzlich lächelte sie und rief: „Oma, ich habe dir nicht erzählt, dass ich schon bei so einem großen Fest war, wo sich alle Familien getroffen haben. Das habe ich ganz vergessen.“
„Wann?“ fragte ich. „Na, bei der Feier des Unbefleckten Herzens der Jungfrau Maria.“ Ich war überrascht und fragte weiter: „Viktorka, hast du dort jemanden aus unserer Familie getroffen? Zum Beispiel die Eltern von Opa oder meinen Papa oder …?“ „Nein,“ antwortete sie, „aber ich saß an einem Tisch auf einer riesigen, unendlichen Wiese mit einer unendlichen Zahl von Kindern. Es waren so viele, Oma. Auf den Tischen lagen Tischdecken wie aus lebenden Blumen, und auf jedem stand als Dekoration ein lebendiger, bunter Pfau. Pfauen werden im Himmelreich immer als Dekoration verwendet, weil sie die schönsten Vögel im Himmel sind. Ich aß allerlei köstliche Speisen, die die Engel auf Blumen-Tabletts servierten.“ „Und wer waren diese Kinder?“ fragte ich sie. „Die Jungfrau Maria sagte mir, dass diese Kinder meine Familie sind. Ich war so glücklich, Oma. Ich wollte nicht zurück auf die Erde. Immer, wenn ich im Himmelreich bin, will ich nicht zurück.“
7. 4.2018
Ich verstand eine Sache nicht. Wie kommt es, dass Viktorka mir erzählt hat, ich würde Haare bis zu den Knien haben, und jetzt sagt sie, dass sie bis zu den Knöcheln reichen werden? Der Herr Jesus erklärte es uns und klärte auch andere Dinge, die wir nicht verstanden. Er sagte: „Es ist so. Mit den Haaren wollte Ich euch zeigen, dass Menschen, solange sie noch auf der Erde leben, durch ihr Leben weiterhin Verdienste sammeln und entsprechend immer mehr Belohnungen erhalten können. Es liegt nur an ihrem freien Willen. Lange Haare haben meine großen Heiligen. Der Wind, den Viktorka erwähnt hat, ist in diesen Landschaften tatsächlich vorhanden. Je weiter entfernt die Landschaft ist, desto dunkler und kälter ist es. Auch Blumen gibt es in den Landschaften, von denen sie sprach, nur wenige. Die Kleidung in diesen Landschaften besteht aus natürlichen, feinen Materialien, je nachdem, wo die Seelen leben. Auch die Baumaterialien sind entweder Blätter, Stängel oder Bienenwaben. Je weiter entfernt die Landschaft ist, desto einfacher sind auch die Häuser. Die Kinder, mit denen Viktorka bei der Feier meiner Mutter gegessen hat, waren all eure Adoptivkinder.“
17. 4.2018
Ich erinnere mich, wie Viktorka mir erzählte, dass die Jungfrau Maria ihr sagte, ihre Zähnchen würden Abdrücke von Blumen haben und ihre Zunge in eine rosa und eine weiße Hälfte geteilt sein. Ich erinnere mich auch daran, dass ihr gesagt wurde, wenn sie ein Eis leckt, würde an dieser Stelle eine Blume bleiben. Lange habe ich darüber nachgedacht. Heute erklärte uns der Herr Jesus: „Die Blumenabdrücke auf den Zähnchen bedeuten, dass dort, wo ihre Zähnchen etwas berühren, ein Blumenabdruck bleibt. Mit der Zunge ist es so: Menschen verbreiten mit ihrer Zunge, solange sie leben, Gutes und Böses. Die Zungen im Himmelreich sind bei den Seelen in zwei Hälften geteilt, eine rosa und eine weiße. Die rosa Hälfte steht für das Gute, das ein Mensch auf der Erde mit seiner Zunge verbreitet hat. Die weiße Hälfte ist das Böse, gereinigt im Blut des Lammes. Eine ganz rosa Zunge habe nur Ich und meine Mutter.“
Viele Menschen denken, wenn sich jemand als Erwachsener taufen lässt, sein gesamtes früheres Leben ausgelöscht wird und er völlig rein ist, ohne die Last der Vergangenheit. Viele glauben auch, wenn jemand kurz vor seinem Tod getauft wird, seine Seele direkt in das Himmelreich kommt, und zwar an den besten Platz. Valentín fragte den Herrn Jesus, ob das wirklich so ist.
