Das Jahr 2018

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11.5.2018

Heute hat mir Viktorka erzählt: „Die Jungfrau Maria hat mir von der Gänseblümchen-Landschaft erzählt. Dort liegt die am weitesten entfernte Straße der gesamten Blumenlandschaft. Das Tor dorthin ist sehr schwer. Es ist aus Edelstahl und an zwei weißen Felsen befestigt. Die Gehwege und Pfade dort sind grün und hellgrün, aber die weißen Farben überwiegen. Auch die Seelen tragen weiße Kleider, und die Paläste sind ebenfalls weiß. Die Paläste dort sind die kleinsten aller Paläste in der Blumenlandschaft. Auch die Dächer sind weiß, aus Gänseblümchenblättern gemacht, und darauf steht ein Kreuz. Es gibt dort viele Spatzen, und auch Nachtigallen singen wunderschön. Die Seelen dort sind glücklich, aber sie strahlen nicht, und nichts glitzert dort. In dieser Straße weht auch Wind, und die Nächte sind länger als die Tage. Die Kirchen dort sind ebenfalls weiß. Frauen und Mädchen tragen dort weite Kleider, und kleine Mädchen tragen weite Röckchen. Hinter dieser Straße beginnen bereits dunklere Landschaften.“ Jesus sagte: „Diejenigen, die in der Welt strahlten und ein Licht für andere waren, werden auch in der Ewigkeit strahlen. Wie nahe sie Gott waren, so nahe werden sie auch im Himmelreich sein. Es ist auch wahr, dass es in der Ewigkeit Tag und Nacht gibt. In der Nacht ruhen die Seelen. Je weiter entfernt eine Landschaft ist, desto länger ist die Nacht und desto kürzer der Tag.“

14.5.2018

Viktorka erzählt mir immer wieder, dass, wenn das Jesuskind am Kreuz zu ihr kommt, es immer mehr und mehr verwundet ist und immer mehr und mehr Blut aus ihm fließt. Jesus erklärte uns: „Das hat zwei Gründe:
1. Damit es für sie nicht zu großer Schock ist, wenn sie sieht, wie es wirklich war.
2. Wegen der Sünden dieser Welt.“

15.5.2018

Ich fragte den Herrn Jesus, wie es mit den Kirchen im Himmel ist, denn Viktorka sagte mir, dass es mehrere gibt. Jesus erklärte: „Die Kirchen sind im Himmelreich überall dort verteilt, wo sie gebraucht werden. Ähnlich wie auf der Erde.“

17.5.2018

Viktorka erzählte mir: „Oma, ich gehe jetzt jede Nacht ins Himmelreich, und die Jungfrau Maria erzählt mir immer interessante Dinge. Heute sagte sie mir, dass das Himmelreich ELAMACH heißt und dass im Himmelreich ein grüner Tag 88 Tage dauert und sich nach zwei Tagen wiederholt. Sie sagte mir auch, dass die Gänseblümchen-Straße zweihundert Einheiten von den schönsten fünf Straßen entfernt ist. Es gibt dort auch eine orangefarbene Tulpenstraße, die dreißig Einheiten von den schönsten Straßen entfernt ist. Jedes Mal, wenn ich ins Himmelreich komme, spiele ich mit den Kindern und den Pferden.“  Jesus sagte: „Das Himmelreich heißt ELAMACH, und die Entfernungen sind so, wie meine Mutter es Viktorka erzählt hat. Eine Einheit ist eine riesige Entfernung, die sich ein Mensch nicht vorstellen kann.“

23.5.2018

Ich hatte einen solchen Traum: Ich fuhr mit Viktorka mit dem Bus zu einer Wallfahrt. Der Bus hielt in einer Bergstadt, wo es eine Pause gab. Alle Leute liefen irgendwohin. Die Stadt kam mir bekannt vor, als wäre ich schon einmal dort gewesen, aber ich erkannte nichts, also bot mir ein Mann aus dem Bus an, mir etwas zu zeigen, aber er zeigte mir nur die Toiletten. Ich kenne ihn und seine Frau. Beide kenne ich aus meiner Jugend. Ich erinnere mich, wie seine Frau ihr einziges Kind, ihren Sohn, ständig schimpfte und schlug, sogar in der Kirche. Mit Viktorka spazierten wir durch die Straßen der Stadt und waren sehr glücklich. Plötzlich bemerkte ich an einer Abzweigung einen Priester, der uns auf der Wallfahrt begleitete. Ich hörte, wie er mit seiner Mutter sprach und zu ihr sagte: „Mama, du weißt doch, dass ich keine Familie gründen konnte, ich musste Priester werden.“ Neben ihm stand seine Schwester, und als sie mich sah, rief sie: „Frau, kommen Sie mit dem Mädchen zu uns. Sie können sich ein wenig ausruhen, und die Kleine kann sich beschäftigen.“  Viktorka und ich freuten uns sehr. Wir gingen zusammen in ein einfaches Haus, wo uns ihr Mann freundlich begrüßte. Die junge Frau bot uns sofort Gebäck und Kekse an und setzte Kaffee auf. Viktorka setzte sich zu ihren vier Kindern, die mit Lego spielten. Da kam auch ihre Großmutter, die Mutter der jungen Frau, ins Haus und freute sich über meinen Besuch. Alle waren lieb und freundlich. Weitere Kinder kamen ins Haus. Ich war überrascht. Ich fragte sie: „Wie viele habt ihr?“ Sie antwortete, dass sie vierzehn Kinder haben. Ich fragte die Älteste: „Wie alt bist du?“ Sie sagte: „Fünfzehn, ich beende gerade die Grundschule.“ Alle Kinder mochten sich und waren liebevoll zueinander. Es war eine glückliche Familie, und die Eheleute liebten sich. Das war in jeder ihrer Gesten, in jedem Moment zu sehen. Dann fing ich an herauszufinden, wie alt jedes der Kinder war. Ich sagte mir: Ich werde diese wunderbare Familie wieder besuchen und allen kleine Geschenke kaufen.
Jesus sagte: „Krücklein, an den Menschen, die du kennst, habe Ich dir die Wege gezeigt, die Christen einschlagen. Am ersten Ehepaar, das nur ein Kind hatte, wurde dir Lieblosigkeit, Egoismus und Selbstsucht gezeigt. Am zweiten Ehepaar wurde dir Liebe und das wahre Segen und der wahre Schatz gezeigt. Ich habe dir an ihnen das wahre Reichtum gezeigt – Kinder, Familie –, wozu der Herr sie berufen hat. Am Priester habe Ich dir einen weiteren Weg gezeigt, den ein Christ einschlagen kann.“

24. 5.2018

Heute ist etwas Seltsames passiert. Morgens ging ich nicht mit Valentin in die Kirche, denn es war Donnerstag, und donnerstags gehe ich oft zu den Dominikanern, wo ich beichte, die Heilige Messe feiere, freiwillige Buße leiste – den Rosenkranz zu den Heiligen Wunden – und vor dem Allerheiligsten Sakrament bete, wo ich den Herrn Jesus mit reinem Herzen um etwas bitte. Während Valentín in der Kirche war, betete ich. Da klingelte mein Telefon. Eine unbekannte Nummer, und ich nehme unbekannte Anrufe nicht an. Ich wollte nicht rangehen, aber plötzlich hörte ich in meinem Herzen eine Stimme: „Geh ran!“ Als ich den Anruf annahm, meldete sich niemand, aber ich hörte das schwere Atmen eines sterbenden Menschen. Als ich auflegte, klingelte es wieder, und erneut hörte ich das schwere Atmen eines Sterbenden. Als Valentín nach Hause kam, bat ich ihn, auf dem Weg zur Arbeit noch in der Kirche vorbeizugehen und den Herrn Jesus zu fragen, warum mir das passiert ist.
Der Herr Jesus ließ mir ausrichten: „Es war eine Seele, die deine Hilfe braucht.“
Sobald mein Mann mir das am Telefon mitteilte, begann ich sofort für sie zu beten. In der Kirche bei den Dominikanern bat ich vor dem Allerheiligsten Sakrament den Herrn Jesus um Gnaden für diese Seele. Abends sagte Jesus: „Krücklein, deine Opfer wurden angenommen. Diese Seele hat große Gnaden erhalten.“

25. 5.2018

Viktorka erzählte mir: „Oma, ich habe das Leiden des Jesuskinds gesehen. Ich habe gesehen, wie sie ihn verurteilten, wie sie ihn schlugen, kreuzigten und wie er starb. Es war schrecklich und alles anders.“ „Erzähl mir davon,“ sagte ich zu ihr, aber sie antwortete sofort: „Oma, ich soll es dir auch erzählen, aber ich muss mich beruhigen, denn ich möchte sehr weinen und nicht daran denken.“ Während sie mir das erzählte, rannte sie durch die Wohnung und sagte mir, dass sie sich beruhigen müsse. Dass es so schrecklich war, dass ihr Herzchen davon schmerzt. Sie begann so: „Oma, ich habe gesehen, wie sie das Jesuskind verurteilten. Er hatte eine Dornenkrone auf dem Kopf und eine lange rote Tunika an. Auf Bildern ist er gemalt, wie er dreimal fiel, aber alles war, Oma, anders als auf den Bildern. Alle schrien ihn an. Er war traurig und weinte sehr. Dann nahmen ihn die Soldaten und banden ihn an einen Pfahl. Sie banden seine Hände und Füße so fest, dass er sich nicht bewegen konnte.“

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