17. 10.2018
Im Traum besuchte mich eine ältere Frau und brachte mir Bilderrahmen mit der Erklärung, dass sie für zwei Seelen seien, die sich dank meiner Gebete für die Bekehrung von Sündern bekehrt hätten. Jesus sagte: „Damit wollte Ich dir zeigen, dass jedes Gebet für die Bekehrung von Sündern erhört wird und dass es Sinn hat, für diesen Vorsatz zu beten.“
20.10.2018
Im Traum war ich an einem Ort, auf einer Art Pilgerreise, wo nur gute Menschen waren. Ich weiß nicht, ob ich es Pilgerreise oder Ausflug nennen soll. Es war wohl eher ein Ausflug, denn es gab auch ein Meer. Ich hatte Viktorka dabei, die ständig hungrig war. Ich machte mir Sorgen, wie ich es schaffen sollte, dass sie nicht hungert, denn sie bettelte ununterbrochen um Essen.
Ich vertraute mein Problem einer jungen Frau an, die für die Unterkunft zuständig war, und sie kümmerte sich sofort mit einem Lächeln und voller Liebe um alles. Sie nahm mich und Viktorka mit in die Küche und wies die Hauptköchin an, uns so viel Essen zu geben, wie wir brauchten, ohne etwas von mir zu verlangen. Jesus sagte: „Krücklein, auf diesem Ausflug wollte Ich dir zeigen, dass nicht alles nur schwarz ist, sondern dass die Welt auch weiß ist und dass es gute Menschen gibt, die nach dem Evangelium leben und euch helfen wollen.“
21.10.2018
Heute hatte ich diesen Traum. Ich wartete auf jemanden. Plötzlich erschien vor mir die Seele einer etwa 18-jährigen jungen Frau. Ich wusste, dass sie aus dem Himmelreich kam, denn sie war sehr schön, jung, mit unbeschreiblich herrlichem Haar. Es war sehr dicht und so lang, dass es ihr über die Schultern bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Es dominierte ihren Eindruck, und obwohl es hellbraun war, glitzerte es und nahm dabei verschiedene Schattierungen an. Auf dem Kopf trug sie ein silbernes Diadem, und ihr ganzes Wesen war ruhig und irgendwie feierlich. Während ich sie ansah und sie mich, spürte ich meine Großmutter, wusste aber nicht warum, denn ich wusste, dass sie es nicht war. Ich sagte zu ihr: „Was für schönes Haar du hast“, und sie antwortete: „Wenn Viktorka für immer in den Himmel kommt, wird sie noch schöneres haben.“
Jesus ließ mir durch Valentín eine Botschaft zukommen. Ich schreibe „durch Valentín“, weil nur Valentín mit dem Herrn Jesus spricht, ich nicht. Immer, wenn ich etwas wissen will, sage ich es ihm, und er sagt es Jesus. Der Herr Jesus antwortet ihm, erklärt mir meinen Traum oder meine Vision. Valentín hört zu und übermittelt mir die Botschaft. Jesus nennt mich Krücklein und sagt mir auch andere Dinge. Auch heute erklärte er mir meinen Traum so: „Krücklein, aus der Seele der jungen Frau hast du deine Großmutter gespürt, weil es ihre Tochter war. Es ist deine heilige Tante. Schreibe ihre Geschichte in ein Buch und alles, was dir deine Großmutter über sie erzählt hat. Sie kam zu dir aus dem Blumenland.“
Als ich ein Kind war, fuhr ich gerne zu meiner Großmutter und hatte sie sehr lieb, denn sie erzählte mir interessante Dinge über Gott, über Heilige, aber auch über ihr Leben. Sehr oft sprach sie von ihrer verstorbenen Tochter Maria, die sehr jung, mit nur neunzehn Jahren, starb und die sie sehr liebte. Sie erzählte mir, dass Maria mit achtzehn heiratete und glücklich war, weil sie kurz nach der Hochzeit schwanger wurde und sich mit ihrem Mann auf ihr erstes Kind freute. Doch schon zu Beginn der Schwangerschaft hatte sie gesundheitliche Probleme, und es stellte sich heraus, dass sie Tuberkulose hatte. Die Ärzte rieten ihr, das Kind aufzugeben, sie sei noch sehr jung und könne ihr Leben retten, aber sie sagte NEIN, lieber sterbe ich, als mein Kind zu töten. Ich töte es nicht! Meine Großmutter betete mit meinem Großvater ständig für ihre Heilung, kaufte ihr die besten Medikamente, aber ihr Zustand verschlechterte sich schnell. Die Ärzte versuchten weiter, sie zu überreden, das Kind aufzugeben, sie könnten sie noch retten, aber sie wiederholte: „Gott hat mir ein Kind gegeben, ich töte es nicht. Ich sterbe vielleicht, aber mein Kind wird leben.“ Ein Junge wurde geboren, und sie starb kurz darauf unter Schmerzen. Doch zwei Wochen vor ihrem Tod rief sie meine Großmutter, die sich die ganze Zeit um sie kümmerte, ins Zimmer und sagte: „Mama, nimm mir die Ohrringe ab, ich werde bald sterben.“ Meine Großmutter erschrak und sagte: „Nein, nein, du stirbst nicht, wir beten doch alle für deine Heilung.“ Aber sie fuhr fort: „Ich sterbe, Mama, schau doch aus dem Fenster, da sitzen Engel, siehst du sie? Sie winken mir gerade mit der Hand und sagen: Komm, komm, komm, wir warten schon auf dich.“ Zwei Wochen nach diesem Ereignis starb sie. Das alles weiß ich, weil meine Großmutter es mir mit Tränen in den Augen erzählte.
Valentín hat seit dem Sturz im Bus immer noch Rückenschmerzen, aber er trägt es mit Liebe. Ich sehe, wie er leidet, aber er klagt nicht.
22.10.2018
Schon seit einiger Zeit erzählt mir Viktorka nichts mehr über den Himmel, und wenn ich sie danach frage, ist sie traurig und antwortet nicht. Valentín fragte den Herrn Jesus, was los ist.
Jesus erklärte es uns: „Viktorka hat aufgehört, ins Himmelreich zu gehen, und das aus dem Grund, dass sie alles erfüllt und getan hat, was sie sollte. Sie hat erfahren und euch mitgeteilt, was sie in ihrem Alter verstanden hat und was ihr gezeigt wurde. Ihr weiteres Wirken wird nach Gottes Plan geschehen.“
23.10.2018
Während ich betete, wurde mir plötzlich das Leben von Kannibalen gezeigt, das nicht im Einklang mit Gottes Willen steht. Dann erschien vor meinen Augen das Gesicht eines heiligen Mannes, der in den Himmel blickte. Jesus sagte: „Es ist die Woche der Missionen. Auch Kannibalen sind Gottes Geschöpfe. Es ist notwendig, dass Missionare auch an solche Orte gehen und diese Menschen zu Gott führen. Der Mann, den Ich dir, Krücklein , gezeigt habe, war Franz Xaver, denn er ist der Patron der Missionare. Auch er bekennt sich zu euch. Valentín, Krücklein, auch ihr seid Missionare, auch ihr geht unter Kannibalen. Auch euch werden sie fressen, aber auf andere Weise. Sie werden euchpsychisch niederdrücken, verspotten, beleidigen, verleumden und so nach und nach eure Körper töten.“
30. 10.2018
Im Traum wurde mir ein Mann gezeigt, der sich unter Menschen bewegte. Während er so ging, fiel mir auf, dass er eine Kopfwunde hatte. Mit dieser Wunde am Kopf ging er weiter unter Menschen, und an seinem Kopf entstand eine noch größere Wunde. Der Mann wanderte ziellos hin und her, und je mehr er mit Menschen in Kontakt kam, desto größer wurde die Wunde und desto mehr veränderte sich auch sein Gesicht, bis ich ihn schließlich ganz skalpiert sah.
Jesus sagte: „Krücklein, Ich habe dir gezeigt, wie der Kopf und das Gesicht der Seele eines Menschen aussehen, der verleumdet, böse Gedanken, Worte und Taten hat. So verändert sichder Kopf und das Gesicht einer Seele, die so handelt. Mögen sich die Menschen vor diesen Sünden hüten.“
