Das Jahr 2018

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1. 2.2018

Heute sagte Viktorka zu mir: „Komm, Oma, wir machen ein religiöses Fensterchen. Ich möchte mit dir über das Himmelreich sprechen.“ Als sie noch jünger war, sagten meine Tochter Majka und ich zu  ihr: „Komm, Viktorka, wir machen ein religiöses Fensterchen, wir erzählen dir von Jesus.“ Dieses Thema mochte sie schon immer und mag es noch heute. Ich setzte mich neben sie, und meine Enkelin begann sofort: „Stell dir vor, Oma, letzte Nacht waren die lebendige Jungfrau Maria und das kleine Jesuskind wieder bei mir. Über ihr schwebte eine Taube, und neben ihr stand mein Schutzengel.“ „Und wie sahen sie aus?“ fragte ich. Sie sagte: „Die Jungfrau Maria war wunderschön, sie stand direkt an meinem Bett. Ich setzte mich hin und schaute sie an. Sie trug weiße Kleider aus himmlischem Stoff und um die Taille eine breite rote Schleife. Ihre Haare waren wellig und offen, aber an den Seiten und oben auf dem Kopf hatte sie sie zu Zöpfen geflochten und mit einer roten Schleife geschmückt. Auf dem Kopf trug sie einen weißen, durchsichtigen Schleier, und darum herum hatte sie einen Heiligenschein aus bunten kleinen Rosen. Bunte Rosen hatte sie auch unter ihren Füßen, und sie hatte ein rotes Herz, hier, Oma,“ und sie zeigte auf ihre Brust. Dann fuhr sie fort: „Das Jesuskind trug blaue Kleider, und stell dir vor, Oma, auch er hatte einen weißen, durchsichtigen Schleier, aber nur bis zu den Schultern. Sie lächelten mich an und sagten, dass sie es kaum erwarten können, mich bei sich zu haben. Auch die Taube und der Engel sagten mir, dass sie es kaum erwarten können. Oma, ich will schon ins Himmelreich, warum muss ich erst auf der Erde sein?“ Ich erklärte ihr: „Viktorka, wir müssen zuerst hier auf der Erde sein, um Gott zu zeigen, ob wir es verdienen, ins Himmelreich zu kommen. Wir müssen viele gute Taten tun, um viele Schätze zu sammeln, die Jesus für uns im Himmel aufbewahrt, und erst dann können wir zu ihm gehen.“ Darauf sagte sie: „Oma, die Jungfrau Maria hat mir gesagt, dass ich schon viele Schätze gesammelt habe und dass ich nicht ins Fegefeuer komme, sondern direkt in den Himmel, aber bevor ich für immer zu ihnen ziehe, muss ich meine kleine Seele hier auf der Erde reinigen, damit sie ganz weiß ist, denn sie hat ein paar graue Flecken, aber nur ein paar, Oma. Und weißt du, was Jesus vom Bild mir gesagt hat? Er sagte mir, dass die Dornen, die ich auf meiner kleinen Seele habe, alle aus seiner Dornenkrone stammen.“ Jesus sprach: „Viktorka ist ein wunderbares kleines Mädchen. Sie hat keinerlei weltliche Ambitionen. Ihr einziges Ziel ist das Himmelreich.“ Dann fügte er hinzu: „Valentín, sende dem Priester, mit dem du bei dem Jugendtreffen warst, diese Botschaft: ‚Mein geliebter Sohn, Ich danke dir, dass du auf meinen Wegen gehst. Wer auf meinen Wegen geht, muss keine Angst haben. Meine Hände sind über ihm.“

4. 2.2018

In der Nacht betete ich für alle abgetriebenen Kinder, die von ihren biologischen Eltern nicht anerkannt werden. Plötzlich sah ich die Hand eines Kindes im Mutterleib, als ob sie mir zuwinkte. Jesus sagte: „Du hast eines der abgetriebenen Kinder gesehen, weil du ihre Mutter bist. Mit dem Winken hat es dir gedankt: Danke, meine Mama.“

5.2.2018

Überall werden Bälle und Feste veranstaltet. Der Herr Jesus sprach: „Valentín, Ich danke dir für deine Treue.“ Valentín sagte: „Jesus, das ist doch selbstverständlich.“ 
Jesus: „Es ist nicht selbstverständlich. Wie du siehst, ist es heutzutage überhaupt nicht selbstverständlich. Wenn dieMenschen sich amüsieren, tanzen, feiern und nur tun, was ihnen gefällt, ist das keine Treue.“
Heute sagte meine Enkelin Viktorka zu mir: „Die Jungfrau Maria hat mir wieder schöne Dinge erzählt.“ Ich fragte sie: „Was denn?“ Viktorkas Augen leuchteten auf, und sie begann: „Stell dir vor, Oma, zu jeder Wiese mit Blumen führt ein anderer Pfad. Die Jungfrau Maria sagte mir, dass die Pfade lang sind und bunt. Sie bestehen aus buntem Gras. Weißes Gras führt zu kleinen Rosen, grünes zu Klee, schwarzes zu Veilchen, gelbes zu Gänseblümchen, oranges zu Orchideen, blaues zu bunten gemischten Blumen, rosa zu roten Tulpen, silbernes zu purpurnen Blumen und so weiter. Sie sagte mir, dass es im Himmelreich nicht nur Bänke gibt, sondern auch große Blumen, auf die man sich legen kann, und dass ich, wenn ich zu den Tieren will, über einen Pfad aus kleinen Blümchen zu ihnen komme, und dass die Elefanten dort so klein sind, dass Kinder mit ihnen wie mit Spielzeug spielen. Es sind lebendige Spielsachen. Sie sagte mir auch, dass ich, wenn ich Lust habe, von jedem Baum eine Frucht pflücken kann und an derselben Stelle sofort eine neue wächst. Sie erzählte mir auch, dass das Himmelreich ein großes Herz ist, wobei eine Hälfte des Herzens Jesus gehört und die andere der Jungfrau Maria, und dass die Engelchen dort immer wunderschön singen. Und weißt du, was sie mir noch gesagt hat, Oma? Sie sagte mir, dass die Sonnenblumen dort so groß sind, dass sie höher als die Paläste sind und riesig. Sie sagte mir, dass die Kleider im Himmel nicht in Schränken aufbewahrt werden, dort gibt es keine Kleiderschränke, dass jeder nur ein Kleid trägt, das sich durch Gedanken verändert. Auf welche Kleider ich denke, in solche verwandeln sie sich. Aber nicht jeder kann sie so oft und wie er will wechseln. Alles hängt von den Verdiensten ab. Welche Schätze jemand gesammelt hat, solche Kleider wird er haben. Und sie sagte mir auch, dass das Tor zum Himmelreich verschlossen ist. Niemand kommt ins Himmelreich, der es nicht verdient, und niemand, der schon im Himmel ist, geht je verloren.“

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