2. 7.2018
In der Nacht klingelte mein Telefon. Auf dem Display erschien die Meldung – unbekannte Nummer. Als ich das Handy abhob, hörte ich schweres Stöhnen und Seufzen eines sterbenden Menschen. Ich sagte zu ihm: „Haben Sie keine Angst, ich werde für Sie beten.“ Ich wollte wissen, wie es möglich ist, dass mir unbekannte Menschen anrufen, die mich nicht einmal kennen. Jesus erklärte es mir: „Krücklein, ein sterbender Mensch rief um Hilfe. Er wollte über das Handy anrufen, war aber in seinem Zustand nicht dazu in der Lage, deshalb half ihm sein Schutzengel dabei und wählte deine Nummer. Du hast dieser Seele sehr geholfen. Sie hat große Gnaden erhalten.“
4. 7.2018
In der Nacht hatte ich diesen Traum. Ich stand an einem Tisch, auf dem ein Haufen irgendwelcher Akten lag. Während ich sie betrachtete, kroch plötzlich ein riesiger roter Käfer mit schwarzen Flecken aus ihnen heraus. Jesus sagte: „Krücklein, du hast die Akten gesehen, die gegen Gott entstanden sind. Akten des Kommunismus und des Faschismus. Der Käfer repräsentiert den bösen Geist dieser Ideologien.“
6.7.2018
Jesus sprach: „Valentín, durch dieses mein großes Werk, die Gemeinschaft der Freunde der Eucharistie, wird den Menschen die Erkenntnis gegeben werden, was Gott für diejenigen bereitet hat, die ihn lieben. Es wird ihnen durch die Augen eines Kindes und die Augen eines Erwachsenen gezeigt, wie das Himmelreich und das Leben darin aussieht.“
7.7.2018
Heute erzählte mir Viktorka Folgendes: „Oma, SAMIENT ist eine riesige Landschaft. Sie hat bis zu 80 Teile. Die Jungfrau Maria sagte mir, dass alle Teile durch Schranken getrennt sind, die unterschiedlich groß sind. Einige sind ganz niedrig. Die gibt es dort, wo die Seelen der Kinder sind, die noch geboren werden sollen. Aber es gibt auch höhere Schranken und einige sehr hohe. Die Jungfrau Maria erzählte mir, dass es auch im Himmelreich unterschiedlich hohe Tore gibt. Dass die, die ich in der Blumenlandschaft sehe, die niedrigsten sind und dass die höchsten in der Nektarlandschaft stehen. Oma, jedes Mal, wenn ich ins Himmelreich komme, nennen sie mich WUANSIBOL. Die Jungfrau Maria sagte mir, dass das mein Name ist und dass er bedeutet: ‚die, die jetzt ist und ins Himmelreich geht‘. Und sie hat mir auch andere Dinge erzählt.“ „Was denn?“ fragte ich. „Sie hat mir von Schmetterlingen erzählt. Weißt du, Oma, im Himmel gibt es auch riesige Schmetterlinge. Ich sehe sie sogar. Sie setzen sich am liebsten auf kleine Rosen. Sie sind wunderschön. Wenn sie ihre Flügel ausbreiten, sind sie fast so groß wie ich. Sie haben keine Rüssel, Oma, sondern eine Zunge. Diese Schmetterlinge heißen PET und machen ständig so lustige Geräusche. Sie machen immer lolo-lolo-lolo … und fliegen sehr schnell. Und weißt du was, Oma, wenn ich im Himmel bin, gehe ich auch in die kleine Kirche. Mit den Mädchen gehe ich in die Kirche der Jungfrau Maria, und die Jungen gehen in die Kirche des Jesuskinds. Im Himmelreich beten wir nicht, sondern singen die ganze Zeit. Ich sitze vorne, und hinter mir die Mädchen. Es sind auch Engel da. Wir singen abwechselnd. Ich allein, dann die Engel, dann die Mädchen, dann wieder ich allein, die Engel und die Mädchen, und so singen wir laut weiter. Während wir singen, erscheint an der Decke das Leben der Jungfrau Maria, und wir schauen es an.“ Ich fragte sie: „Und was singt ihr?“ „ONKARAN,“ antwortete sie. „Ich singe es dir, Oma,“ und sie fing an, seltsam zu singen. „Wie singst du das?“ fragte ich. „Na, mit der himmlischen Sprache natürlich.“
Jesus sagte: „SAMIENT ist die komplizierteste Landschaft. Sie ist viel größer als das Himmelreich selbst. Es ist ein Knotenpunkt für alles. Durch SAMIENT gehen alle Seelen vom Beginn der Welt bis zu ihrem Ende. Es gibt dort Orte, an denen neue Seelen von Kindern erschaffen werden. Weitere Orte, an denen die Seelen von Kindern sind, die geboren werden sollen. Hierher kommen auch die Seelen aller Verstorbenen, die je nach dem Leben, das sie auf der Erde geführt haben, in verschiedene Teile aufgeteilt werden. Es ist eine komplexe Landschaft, und alles ist hier genau organisiert. Es gibt tatsächlich 80 Teile, denn es gibt Orte, an denen das Gericht stattfindet, dann Orte, an denen die Seelen aufgeteilt werden, je nachdem, ob sie Atheisten waren, weiter nach ihrem Glaubensbekenntnis, nach dem Grad ihrer Erkenntnis, danach, wie sie auf der Erde lebten – junge, alte, Kinder –, weiter danach, ob sie in die Hölle, ins Fegefeuer oder ins Himmelreich gehen. Es gibt auch Orte, an denen sich Seelen auf den Eintritt ins Himmelreich vorbereiten. Und Orte, zu denen Seelen aus dem Fegefeuer kommen. Alle Seelen kommen an einen genau bestimmten Ort, und all diese Orte haben Schranken.“ Ich wollte wissen, ob es dort Zäune gibt. Jesus fuhr fort: „Zäune gibt es nicht, aber trotzdem kann keine Seele in einen anderen Teil gelangen. Es lässt sie einfach nicht durch. Man geht nur durch die Schranken. Und so ist es auch im Himmelreich.“ Dann fügte der Herr Jesus hinzu: „Viktorka heißt im Himmelreich Wuansibol und singt in der Kirche vorne, weil sie aus einer anderen Welt kommt. Das Lied, das die Kinder singen, ist ein Loblied auf die Jungfrau Maria für alles, was sie für mich getan hat und tut. Die Schmetterlinge PET sind wirklich so groß.“
8.7.2018
Jesus sprach: „Valentín, Ich habe dir schon gesagt, dass deine Hände meine Hände sind. Die, die du segnest, segne Ich. Aber die, die du heilen willst, heile Ich nicht immer. Ich heile nur die, die Ich heilen will.“
9.7.2018
Ich erinnere mich daran, wie ich die Zahl 18 sah. Damals deutete der Herr Jesus an, dass ich es eines Tages verstehen würde. Heute wurde mir eine alte Frau gezeigt. Ich sah, dass sie ohne Liebe und ohne Mitgefühl ist. Jesus sagte: „Diese Frau hat mit ihren Sünden mein Herz 18 Mal durchbohrt, und sie denkt noch, sie sei gerecht und ihr Weg führe direkt ins Himmelreich.“
15.7.2018
Im Traum war ich in einem Tempel. Plötzlich sah ich, wie eine alte Frau mit einer Laterne in der Hand kam und in die Sakristei ging. Es überraschte mich, denn ich weiß, dass diese Seele bereits aus dem Fegefeuer befreit wurde. Ich verstand nicht, warum ich sie so besorgt sah und warum sie eine Laterne in der Hand hielt. Jesus erklärte es mir: „Krücklein, diese Seele bittet um heilige Messen, damit sie mehr Licht erhält. Deshalb hielt sie die Laterne.“
