31. 5.2018
Ich war wieder in der Stadt, denn es war Donnerstag, und donnerstags gehe ich zu den Dominikanern. Ich fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt, und so war es auch diesmal. Kaum hatte ich mich in den Bus gesetzt, setzte sich nach einer Weile ein tätowierter Mann neben mich. Er hatte Tätowierungen an den Händen, Beinen, am Hals … überall. Ich fühlte mich sehr unwohl neben ihm. Plötzlich hörte ich, wie sich in ihm ein unreiner Geist bemerkbar machte. Ich schaute ihn an und konnte nicht verstehen, wie er so ruhig dasitzen konnte und nicht spürte, was mit ihm geschah. Der unreine Geist ging die ganze Zeit von ihm aus, bis ich aus dem Bus ausstieg. Jesus sagte: „Du hast gesehen, was Tätowierungen verursachen.“
2.6.2018
Ich hatte einen solchen Traum. Mein Hund wurde krank, und so musste ich mit ihm zum Tierarzt. Für seine Behandlung brauchte ich jedoch 130 Euro, aber so viel hatte ich nicht. Ich erinnerte mich an einen älteren Herrn, der mich nie abgelehnt hatte und mir immer entgegenkam. Ich rannte mit dem Hund auf dem Arm zu ihm und erzählte ihm alles, was passiert war – dass ich ein krankes Tier habe und mir das Geld fehlt. Der Mann saß am Tisch und hörte mir die ganze Zeit aufmerksam zu. Dann stand er auf und brachte mir die 130 Euro. Am Tisch saß auch eine sehr alte Frau, die mir ebenfalls zuhörte. Sie lächelte und sprach mich an: „Weißt du was, ich gebe dir auch etwas. Ich hole dir etwas. Das wird dir sicher helfen.“ Sie ging und kam mit einer hübsch bemalten Truhe zurück. Als ich sie öffnete, sah ich eine Million Dollar. Ich sagte zu ihr: „Aber das kann ich nicht annehmen, das ist viel zu viel.“ Die Frau sah mich an und antwortete: „Nimm alles, ich brauche es nicht mehr.“ Als ich nach Hause kam, zeigte ich Valentín die Truhe und fragte ihn: „Wie erkläre ich das den Kindern?“ Valentín sagte mir: „Wir müssen es ihnen zeigen, sie müssen es wissen.“
Der Herr Jesus erklärte meinen Traum so: „Krücklein, die Zahl 130 ist eine symbolische Zahl. Das sind die Gnaden, die du für diese oder jene Seele erbitten musst. Der Hund steht für die kranken Seelen, die du hilfst, aber da deine Opfer, die du für sie bringst, nicht ausreichen, helfen dir deine Schutzpatrone, deren Vertreter dieser ältere Herr war. Die Frau, die dir die Truhe gab, war die Vertreterin aller Heiligen: Wem Gott hilft, dem helfen alle Heiligen. Die Zahl Million bedeutet, dass du, wenn die Heiligen dir helfen, für die Seelen viel mehr Gnaden erbittest, als du brauchst, und auch für dich selbst. Sagt euren Kindern, wie wichtig es ist, anderen zu helfen und Liebe zu schenken. Dass es sich lohnt, dass es ihnen millionenfach zurückgegeben wird.“
3.6.2018
Nachts ging ich im Traum durch eine unbekannte Straße. Während ich lief, rannte plötzlich ein Mann hinter einer Ecke hervor. Er kam direkt auf mich zu und rief: „Frau, beten Sie, bitte beten Sie, denn auf der Welt gibt es nur noch böse Menschen. Sie verfolgen die Christen. Gehen Sie und sehen Sie, was in der Nebenstraße passiert. Dort zieht ein Prozession mit einem Kreuz, und eine Gruppe von Menschen hat sie angegriffen.“ Es war ein zahnloser Mann, der sehr verzweifelt war. Als ich nachschaute, sah ich etwa dreißig Gläubige in weißen Tuniken, die ein Kreuz trugen und heilige Lieder sangen. Das Kreuz trug eine Frau, sie stand in der Mitte und hatte eine seltsame, undefinierbare graue Haut. Sie sah mich traurig an und ging weiter. Die Bösen, die sie verfolgten, bemerkten, dass ich Medaillons am Hals trug. Sofort rannten sie auf mich zu und wollten sie mir herunterreißen, aber es gelang ihnen nicht.
Der Herr Jesus erklärte meinen Traum so: „Krücklein, dir wurde die gesamte aktuelle Weltsituation gezeigt, in der Christen von allen Seiten angegriffen werden und weiter angegriffen werden. Die Frau mit der grauen Haut repräsentierte alle Rassen. Der Mann mit den ausgeschlagenen Zähnen war ein Vertreter der Märtyrer, die für den Glauben leiden.“
6.6.2018
Während ich betete, spürte ich im Raum den Duft von zwei Blumenarten. Jesus sagte: „Krücklein, wenn jemand aus der Blumenlandschaft bei euch ist, spürst du ihren Duft. Du hast zwei Düfte wahrgenommen, weil es zwei waren: Pater Pio und Franz von Paola.“
7.6.2018
Heute erzählte mir Viktorka: „Oma, auch heute war ich im Palast bei der Jungfrau Maria. Immer, wenn ich ihr Blumen bringe, kommt sie die Treppe herunter, die ganz mit lebenden Rosen geschmückt ist. Über der Treppe hängt ein besonderer Vorhang. Er ist bunt, aus Grün, Orange und Rosa. In der Mitte des Vorhangs ist eine große weiße Rose gemalt. Jedes Mal, wenn ich den Palast betrete, hängt dieser Vorhang dort.
Jedes Mal, wenn ich ins Himmelreich komme, spiele ich mit den Kindern. Am meisten Spaß machen mir die Pferdchen, und ich liebe es, Bilder aus Plastilin zu machen. Wir Kinder spielen, und unsere Schutzengel sitzen auf einer langen Bank, beobachten uns oder unterhalten sich. Wenn ich etwas essen möchte, kommt mein Engel sofort zu mir und fragt mich, was er mir bringen soll. Das Essen wird mir auf einem wunderschönen Tablett serviert, und meistens ist es Pizza. Die mag ich am liebsten. Sie ist mit rosa Birnen gefüllt, mit Kohl und oben mit orangefarbener Sahne dekoriert. Auf der Sahne sind manchmal Blütenblätter oder Pollen. Oma, es ist so lecker, das kannst du dir nicht vorstellen.“ Ich fragte sie: „Viktorka, ist das, was du beschreibst, nicht vielleicht ein Kuchen?“ „Nein,“ antwortete sie, „es ist eine spezielle himmlische Pizza. Wenn ich einen Kuchen möchte, bringt mir mein Engel ein Gebäck auf einem Tablett, dekoriert mit braunen Pferdchen, in der Mitte ist ein großer Schmetterling, und es hat auch Blümchen darauf. Es hat eine grüne Füllung und ist aus Äpfeln. Es ist klein, aber manchmal auch mehrstöckig. Die Pizza ist groß, aber ich schaffe sie immer.“ „Und hast du im Himmelreich manchmal Hunger?“ fragte ich. „Nein, aber ich sehne mich nach diesen Köstlichkeiten. Weißt du, Oma, dort schmeckt alles so gut, dass ich ständig etwas essen möchte. Auch die Suppen und das Fleisch schmecken mir dort sehr. Manche Geschmäcker kennen wir auf der Erde gar nicht. Ich bekomme immer das Essen, nach dem ich mich sehne. Weißt du, Oma, diesen Speisen kann man nicht widerstehen, denn sie sind nicht nur köstlich, sondern sehen auch schön aus. Und noch etwas, Oma: Die Jungfrau Maria hat mir erzählt, dass es im Himmelreich keine Hochzeiten mehr gibt, weder für Männer noch für Frauen, und dass es dort weder Toileten noch Müll gibt, dass das Himmelreich vollkommen rein ist. Oma, ich muss im Himmel nicht auf die Toilette gehen.“
8.6.2018
Morgen findet in Klášterec ein großes Treffen der Freunde von Anička Bohuslava Tomanová statt, zu dem auch wir fahren. Der Herr Jesus hat uns gesegnet und gesagt: „Fürchtet euch nicht, Ich werde die ganze Zeit bei euch sein.“ Mit dem Herrn Jesus stand auch Anička am Tabernakel. Sie sprach: „Valentin, Krücklein, ich freue mich sehr auf euch. Grüßt Stáňa und sagt ihr, dass ich immer bei ihr bin und ihr für ihre Fürsorge danke.“
9.6.2018
Jesus sagte: „Valentín , du wirst nur so viel sehen, wie du brauchst. Krücklein wird nur solche Beine haben, dass sie existieren kann, und das nicht ohne Schmerzen. Ihr werdet sehr leiden.“
An ihrem Grab sagte Anička: „Valentín, betet den Rosenkranz, den Viktorka aus dem Himmelreich mitgebracht hat, besonders für die Heilung der Kranken. Es ist ein sehr mächtiger Rosenkranz. Es reicht, ihn dreimal zu beten, und das Opfer wird angenommen.“
Jesus fügte hinzu: „Der Rosenkranz, den euch meine Mutter geschickt hat, wurde für euch drei geschaffen. Die Jungfrau Maria hat ihn euch als eine Gott wohlgefällige Sühneopfergabe gegeben. Wenn ihr ihn darbringt, werdet ihr alles erreichen, worum ihr bittet, was mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Er ist ein unterstützendes Mittel für die Gemeinschaft der Freunde der Eucharistie. Dieser Rosenkranz darf erst nach eurem Tod verbreitet werden. Dann wird dieses Opfer von jedem angenommen, der ihn betet.“
