Das Jahr 2018

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1.11.2018

Ich bin sehr traurig, wenn ich an meinen kleinen Sohn Jakubek denke, den ich im zweiten Monat der Schwangerschaft spontan verloren habe. Am Kreuz, wo wir Kerzen für ungeborene Kinder anzünden, zeigte er sich und ließ mir durch Valentín sagen: „Gräme dich nicht um mich, Mama. Ich liebe euch. Mir geht es gut, und ich bin glücklich.“ Die adoptierten Kinder riefen uns zu: „Papa, Mama.“

2.11.2018

In der Nacht, während ich betete, ging plötzlich von einem Bild, auf dem der Herr Jesus im Garten Gethsemane betet, ein großes kugelförmiges Licht aus, das über unserem Bett schwebte und dann wieder ins Bild zurückgezogen wurde.
Jesus sagte: „Krücklein, mit dem Licht, das aus dem Bild hervorging, wurde dir gezeigt, dass jeder, der betet, gleichsam im Garten Gethsemane ist. Es wurde dir zur Freude gezeigt, damit du siehst, dass Gott deine Gebete und alle Gebete erhört.“

4.11.2018

Im Traum erschien mir die Seele einer Frau, die ich kenne und von der ich weiß, dass sie schon im Himmel ist. Sie war jung, hatte ein schönes Gesicht, makellose Haut und sehr ausdrucksstarke, hübsche Augen. Sie war anders als auf Erden, und dennoch wusste ich, wer sie war. Sie schaute mich ruhig an, aber in ihrem Blick lag auch Traurigkeit. Sie trug einfache, schlichte Kleidung, die Haare glatt nach hinten gekämmt, kein Glanz, kein Funkeln, kein Diadem, kein Ehrenkranz; es schien mir sogar, dass ihre Haare dünner und kürzer waren, weshalb sie auch diese schlichte Frisur hatte. Auch die Landschaft, in der sie sich jetzt befand, war nicht die beste. Ich spürte, dass sie entweder aus der Nektarlandschaft oder der Stängellandschaft kam, aber dann fiel mir ein, dass der Herr Jesus gesagt hatte, dass Seelen in der Nektarlandschaft netzartige Kleider tragen, und sie hatte solche nicht.
Jesus sagte: „Krücklein, du hast die Seele einer Frau aus der Stängellandschaft gesehen. Du hast sie so gesehen, wie sie jetzt aussieht. Sie ist glücklich, weil sie im Himmel ist, aber auch traurig, weil es hätte besser für sie ausgehen können.“ Es handelt sich um die Seele einer Frau aus meinem näheren Umfeld, deren Leben ich sehr gut kannte. Sie liebte ihre Familie über alles und half gerne anderen, aber sie konnte denen nicht vergeben, die ihr und ihrer Familie geschadet hatten.

5.11.2018

Ich wollte wissen, wie es im Himmel mit dem Umzug von Seelen ist, für die Opfer dargebracht werden.
Jesus sprach: „Die Landschaften sind sehr weitläufig, und es gibt dort bessere und schlechtere Plätze. In der Landschaft, in der sich eine Seele befindet, kann sie sich an bessere Orte bewegen oder sogar in eine bessere Landschaft übergehen. Das hängt von den Gnaden ab, die ihr zuteilwerden.“

6.11.2018

Ich sah, dass die Seele der Frau aus der Stängellandschaft ein schönes Gesicht hatte, deshalb wollte ich wissen, wie es mit den Gesichtern von Seelen aus anderen Landschaften ist. Wenn eine Seele aus einer so weit von Gott entfernten Landschaft so schön ist, wie schön ist dann erst eine Seele aus der Blumenlandschaft? Ist sie noch viel schöner?  Jesus erklärte es so: „Im Himmel hat jeder Mensch ein schönes Gesicht, egal, in welcher Landschaft er lebt. Alle körperlichen Mängel, die ein Mensch auf Erden hatte, sind beseitigt. Deshalb sehen Seelen anders aus als auf Erden, und dennoch weiß man, wer wer ist. Die Identität bleibt erhalten. Der Unterschied zwischen Seelen in den verschiedenen Landschaften liegt in den Haaren, der Kleidung und den Verzierungen, die sie tragen.“

8.11.2018

Heute ist Donnerstag, und wie fast immer ging ich auch jetzt in die Kirche zu den Dominikanern. Unterwegs traf ich eine Frau, die mir unter anderem erzählte, wie gut es ihren Freundinnen gehe, die schon Witwen sind. Das überraschte mich sehr, und sofort kam mir ein bestimmter alter Mann in den Sinn, dessen Frau gelähmt war und außerdem an Alzheimer erkrankte. Er dankte Gott dafür, dass er sie noch hatte, dass sie lebte und dass er sich um sie kümmern konnte. Er sprach so schön über sie… Er sagte, dass sie, obwohl sie so schwer krank war, immer noch lieb und gütig sei und wie sehr er sie liebe. Jesus sprach: „Krücklein, an der Frau, die du getroffen hast, hast du in der Praxis den zweiten Absatz aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther gesehen, aus dem Hymnus über die Liebe: ‚Und hätte ich die Gabe der Prophetie und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis, und hätte ich allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.“
Jesus fuhr fort: „Wie jemand gelebt hat, zeigt sich auch im Alter. War ein Mensch meist böse, verstärken sich im Alter seine schlechten Eigenschaften, und er wird noch viel schlimmer. War ein Mensch im Leben gut, verstärken sich seine guten Eigenschaften, und er wird im Alter noch besser. Wenn Ehepartner einander liebten und sich gernhatten, ertragen sie den Verlust des anderen sehr schwer. Lebten sie schlecht und mochten sich nicht, können sie es kaum erwarten, dass der andere geht.“

9.11.2018

Eine Frau bat Valentín , den Herrn Jesus zu fragen, was sie Eltern sagen soll, die ihre Kinder mit den Worten zur Halloween-Feier in die Schule schicken: „Es ist doch nichts dabei… es ist nur Spaß, ein gewöhnlicher Karneval.“ Jesus antwortete mit einer Gegenfrage: „Ich frage euch alle, warum ihr das bagatellisiert. Wenn der Teufel ein Fest aller Verdammten ausrufen würde, die er für die Hölle gewonnen hat, würdet ihr an diesen Feiern teilnehmen und eure Kinder dorthin schicken? Dieser Feiertag wurde vom Teufel selbst durch seine irdischen Diener am Vorabend des Festes Allerheiligen eingeführt, damit die Menschen in Sünde verfallen und keine Gnaden für ihre verstorbenen Angehörigen erbitten können. Wie viele beichten dafür?“

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