6.2.2018
Vor meinen Augen erschien die Aufschrift „8.–10. September“. Jesus übermittelte mir: „Am 8.–10.September wird etwas geschehen.“ Wir fragten den Herrn Jesus auch nach dem, was Viktorka mir erzählt hatte.
Jesus sagte: „Alles, was dieses Kind sagt, ist wahr. Meine Mutter erzählt ihr vom Himmelreich und anderen schönen Dingen. Es ist auch wahr, dass das Himmelreich ein Herz ist, denn Gott ist Liebe, und Liebe kommt aus dem Herzen. Auch das Tor ist verschlossen. Habe Ich euch nicht gesagt, dass der Schlüssel zum Himmelreich die Liebe ist? Das Heiligste Herz Jesu und das Unbefleckte Herz der Jungfrau Maria sind Herzen, die zu einem einzigen vereint sind. Auch über die Sonnenblumen hat Viktorka die Wahrheit gesagt, ebenso über die Kleider. Jeder gestaltet seinen Kleiderschrank selbst durch seine Taten. Die Kleider verändern sich wirklich.“
8. 2.2018
Im Traum fand ich mich an einem seltsamen Ort. Ich stand vor einem hohen Haus, aus dessen oberstem Stockwerk vier Erhängte herabhingen. Dann erschien mir eine Frau, die ich kenne, und schaute mich böse an. Jesus erklärte meinen Traum: „Krücklein, die vier Erhängten stehen für die vier größten Sünden, wegen derer Menschen freiwillig Selbstmord begehen:
- Unglaube an Gott
- Unzucht und Ehebruch
- Habgier, Verlangen nach Reichtum und verschiedene Süchte
- Krankheit, die sie nicht annehmen wollen
Die Frau, die dir gezeigt wurde, denkt schlecht über dich.“
9. 2.2018
Heute sagte Viktorka zu mir: „Oma, die Jungfrau Maria hat mir erzählt, dass es im Himmelreich so kleine Elefanten gibt, dass ich sie in die Hände nehmen, auf meine Handfläche legen und ihren Rüssel streicheln kann. Sie sind liebe Spielsachen für die Kinder im Himmelreich.“ Als ich heute bei der heiligen Messe war, brachte ich Gott folgendes Opfer dar: „Ewiger Vater, ich opfere dir alle heiligen Messen, die heute auf der ganzen Welt gefeiert werden und von den Gläubigen keinem bestimmten Anliegen geweiht werden, für die Bekehrung der Sünder und die Seelen im Fegefeuer.“
Jesus sagte: „Das ist eine gute Idee, Krücklein, mach das immer so.“
13.2.2018
Viktorka ist für ein paar Tage zu uns gekommen. Das freut mich sehr, denn ich kann mit ihr über so manches sprechen. Ich fragte sie: „Viktorka, wie kommt die Jungfrau Maria zu dir? Erzähl mir davon.“ Und sie begann sofort: „Oma, es ist immer nachts. Plötzlich weckt mich ein großes Licht, und ich sehe, dass sich ein Schatten meinem Zimmerchen nähert. Oma, dabei habe ich große Angst. Ich ziehe mir sofort die Decke bis über die Ohren und schließe die Augen ganz fest. Dann öffne ich sie ein bisschen, und wenn ich sehe, dass der Schatten näher kommt, verkrieche ich mich aus Angst ganz unter die Decke. Dann stecke ich den Kopf ein wenig heraus, schaue und sehe Füße. Da habe ich, Oma, noch mehr Angst, aber wenn die Jungfrau Maria zu mir spricht, bin ich schon glücklich und freue mich, sie zu sehen. Ich setze mich aufs Bett und unterhalte mich mit ihr. Ganz leise und manchmal auch mit dem Herzen.“ „Und wie ist sie meistens gekleidet?“ fragte ich sie. Und sie erklärte mir sofort: „Wie ich dir schon gesagt habe. Meistens kommt sie mit dem kleinen Jesuskind. Sie trägt weiße Kleider aus himmlischem Stoff, um die Taille hat sie eine breite rote Schleife gebunden, auch in den Haaren und im Dutt hat sie eine rote Schleife. Sie hat ein rotes Herzchen, einen Heiligenschein aus bunten Rosen und einen roten Mantel. Und unter ihren Füßen hat sie auch bunte kleine Rosen, und aus der Hand, in der sie Jesus nicht hält, kommen Strahlen. Die Jungfrau Maria sagte mir, das seien Strahlen der Gnade und dass die Gnaden, die sie mir gibt, immer mehr wachsen. Immer, wenn sie kommt, ist auch die Taube bei ihr, die über ihr schwebt, und mein Schutzengel, und alle sagen mir, dass sie es kaum erwarten konnten, mich zu sehen. Auch das kleine Jesuskind. Und manchmal sagen sie mir nichts, sondern lächeln mich nur an. Und ich lache, Oma, und bin sehr glücklich.“ Plötzlich fiel mir ein, dass sie die Jungfrau Maria fragen sollte, warum sie einen roten Mantel trägt. Ich sagte zu ihr: „Viktorka, frag die Jungfrau Maria, warum sie mit einem roten Mantel zu dir kommt.“ Und sie antwortete: „Oma, ich habe sie schon danach gefragt, und sie sagte mir, dass es wegen der Sünden ist, die ich habe. Und ich habe sie auch gefragt, wie es im Fegefeuer aussieht.“ „Und was hat sie dir gesagt?“ „Sie sagte mir, dass die Seelen dort sehr leiden und dass viele auch hundert Jahre dort sind und einige bis zum Ende der Welt. Und weißt du was, Oma, ich wollte, dass sie mir auch etwas über die Hölle erzählt, aber sie wollte nicht. Sie war sehr traurig. Sie sagte mir nur, dass dort eine große schwarze Dunkelheit ist, dass die Seelen, wenn sie durstig sind, niemandem zu trinken bekommen, wenn sie hungrig sind, niemand ihnen zu essen gibt, und dass dort hässliche Käfer sind.“ „Und was hat sie dir noch erzählt?“ fragte ich sie. Und sie antwortete sofort: „Die Jungfrau Maria erzählt mir immer schöne Dinge über das Himmelreich. Sie sagte, dass es riesig ist. Viel, viel größer als die Erde. Und weißt du was, Oma? Ich war schon im Himmelreich.“ „Wann?“ fragte ich überrascht. Und sie antwortete mir sofort: „In der Nacht vor meiner Geburtstagsfeier (die Feier war am 10. Februar im Haus meiner Tochter Majka). Sie kam zu mir und nahm mich mit ins Himmelreich.“ „Aber du sollst doch erst mit sieben Jahren ins Himmelreich kommen,“ sagte ich zu ihr. Viktorka lächelte und fuhr fort: „Aber diesmal kam kein Wagen für mich, sondern ich ging mit der Jungfrau Maria auf einer kleinen Wolke. Und als ich auf mein Bett schaute, lag dort mein Körper ohne Knochen. Da lag nur meine Haut. Meine kleine Seele, Oma, wurde mit den Knochen in den Himmel genommen.“ Am Abend fragte Valentín den Herrn Jesus, wie es möglich ist, dass Viktorka mit Knochen in den Himmel genommen wurde, und die Jungfrau Maria, was es mit dem Mantel auf sich hat.
Jesus sprach: „Wenn sie es so gesehen hat, dann ist es so. Forscht nicht danach. Das ist das Geheimnis der Auferstehung.“
Die Jungfrau Maria fügte hinzu: „Ins Himmelreich kann keine Seele eintreten, die irgendwelche Sünden hat. Sie muss rein sein. Viktorka kann sich noch nicht beichten, deshalb trage ich, wenn ich zu ihr komme, einen roten Mantel. Der rote Mantel steht für das Blut meines Sohnes, das zur Reinigung der Sünden vergossen wurde. So reinige ich Viktorka und befreie sie von Sünden, damit ich mit ihr tun kann, was ich mit ihr tue. Nur so konnte ich ihr das Himmelreich zeigen.“
