Das Jahr 2018

» Falsche Eingabe!

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Erste Geschichte: Der Spiegel der Gerechtigkeit

„Es war einmal ein Richter. Er sehnte sich danach, reich zu werden. Alles unterwarf er diesem Wunsch. In Gerichtsstreitigkeiten gewann die Seite, die ihm mehr Geld bot. Er scheute vor nichts zurück. Eines Tages ließ er für eine hohe Summe einen Mörder frei. Der Mörder zahlte dafür sein gesamtes Vermögen, und nachdem er freigelassen wurde, beschloss er, sein Geld zurückzuholen. Er vermutete, dass der Richter es in seinem Haus aufbewahrte. Er nutzte einen Moment, als niemand zu Hause war, und brach in das Haus ein. Während er das Arbeitszimmer durchsuchte, öffnete sich plötzlich die Tür, und der Richter stand darin. In der Panik griff er nach dem ersten Gegenstand, der ihm in die Hände fiel, und schlug mit aller Kraft auf den Kopf des Richters ein. Auf dem Boden blieb der leblose Körper des Richters in einer Blutlache liegen, und neben ihm stand die messingfarbene Statue der Gerechtigkeit, die er die ganze Zeit auf seinem Schreibtisch ausgestellt hatte.“

Zweite Geschichte: Feuer und Wasser

„Ohne sie gäbe es kein Leben. Wenn sie unter Kontrolle sind, dienen sie dem Menschen treu. Werden sie jedoch zu einem Element, zerstören sie alles, was ihnen in den Weg kommt. In jedem Menschen sind Feuer und Wasser. Wenn der Mensch sie beherrscht, dienen sie ihm treu, aber wenn sie den Menschen beherrschen, werden sie zu einem zerstörerischen Element.“

Dritte Geschichte: Hund und Katze

„Auf einem Hof lebten ein Hund und eine Katze in Eintracht und Liebe. Da sie von klein auf zusammen aufgewachsen waren, mochten sie sich so sehr, dass sie gemeinsam in der Hundehütte schliefen. Der Bauer gab jedem sein Futter in einer eigenen Schüssel. Eines Tages sagte die Katze: ‚Bekommt der Hund nicht besseres Futter als ich?‘ Als der Hund sich von seiner Schüssel entfernte, schlich sie heimlich heran und nahm sich ein Stück von seinem Futter. Das machte sie Tag für Tag, bis es ihr langweilig wurde, es heimlich zu tun. Sie wagte es, es auch zu tun, während der Hund da war. Dem schien das nichts auszumachen, also wurde sie noch mutiger und begann, direkt mit ihm aus seiner Schüssel zu fressen. Erstaunlicherweise ertrug der Hund das geduldig. Eines Tages kroch sie in seine Hütte, legte sich gleich am Eingang hin und wartete. Als der Hund kam und sich in die Hütte legen wollte, fauchte sie: ‚Geh weg, das ist ab jetzt meine Hütte, such dir eine andere!‘ Doch das Maß der Geduld war voll. ‚Was macht dieses ekelhafte Hundevieh? Er fletscht die Zähne und knurrt mich an. Will er mich etwa töten? Ich renne lieber weg.‘ Sie rannte los, und der Hund jagte ihr nach. Nur knapp gelang es ihr, vom Hof zu entkommen.“

Abschließend fügte der Herr Jesus ein paar Worte hinzu: „Wenn ihr diese Geschichten nur mit den Sinnen und oberflächlich lest, werden sie euch alltäglich erscheinen. Wenn ihr die Tiefe entdeckt, die sie verbergen, werdet ihr feststellen, dass sich viele Menschen in ihnen wiederfinden könnten. Wenn euer Herz und Gewissen euch sagen, dass auch ihr dazu gehört, ist jetzt die gnädige Zeit für Veränderung und Buße.“

15.2.2018

Viktorka erzählte mir, dass Jesus in der Nacht bei ihr war, mit einer Krone auf dem Kopf. Er trug eine weiße Tunika und einen violetten Mantel. Aus seinen Händen und Füßen floss Blut. Sie sagte, dass auch die Jungfrau Maria kam, ebenfalls mit einer Krone auf dem Kopf und einem violetten Mantel. In der Hand hielt sie einen Rosenkranz aus lebenden weißen Rosen, an dem ein Kreuz aus schwarzem himmlischen Gras hing, und sie sprach sie an: „Viktorka, lerne, den Rosenkranz zu beten.“

16.2.2018

Viktorka übernachtet oft bei uns, sodass ich die Gelegenheit habe, zu hören, wie sie betet. Neben dem „Vater unser“ und „Gegrüßet seist du, Maria“ betet sie jeden Tag auch ein Gebet, das sie selbst verfasst hat.

Es lautet so:
„Jesus, Maria, mein Schutzengel, ich liebe euch, euch schenke ich mein Herzchen.
Seid bei mir, steht mir bei, auch wenn ich etwas tue. Auch in der Nacht. Amen.

Jesus, Maria, mein Schutzengel, ich liebe euch, euch schenke ich mein Herzchen und meine kleine Seele.
Steht mir bei in jedem Moment, beschützt mich und begleitet mich mein ganzes Leben lang.
Seid bei mir, auch wenn ich etwas tue, auch wenn ich spiele, auch wenn ich etwas baue.
Auch in der Nacht. Amen.“

Heute sagte die Jungfrau Maria zu ihr: „Viktorka, vor deiner Geburt war deine kleine Seele 80 Jahre alt.“

18.2.2018

Heute sagte der Herr Jesus: „Tut Buße und beseitigt eure Fehler.“

19.2.2018

In letzter Zeit kommen oft die Seelen dreier ehemaliger Klassenkameraden zu mir. Ich verstand nicht, warum, denn ich spürte, dass sie noch leben. 
Jesus sagte: „Krücklein, deine Seele leuchtet auf der Erde wie eine Laterne. Deshalb kommen Seelen aus dem Fegefeuer zu dir, die die Erlaubnis haben, um Hilfe zu bitten, auch wenn sie dich nie kannten, weil sie wissen, welche Kraft dein Gebet hat. Und auch Seelen von noch Lebenden, die dich kannten, kommen zu dir. Sie bitten um Vergebung oder haben ein Problem. Hilf ihnen. Bete für sie und vergib ihnen.“

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